Warum werden Kaffeebohnen geröstet?

Viele Besucher von Kaffeeplantagen sind überrascht, dass die Bohnen nicht braun, wie man sie üblicherweise im Handel findet, sondern grün sind. Wenn sie reif sind, nehmen sie jedoch eine schöne rötliche Farbe an und verströmen ein süßes Aroma und einen ebensolchen Geschmack. In Kolumbien wird Kaffee traditionell von Hand geerntet. In vielen anderen kaffeeproduzierenden Ländern kommen hingegen Erntemaschinen zum Einsatz. Diese ernten nicht nur die reifen, roten Bohnen, sondern auch die unreifen, grünen.
Nach dem Pflücken und Sortieren der Kaffeebohnen beginnt der wichtigste Verarbeitungsschritt: das Rösten. Nur so erhält der Kaffee sein authentisches Aroma, das wir alle kennen. Zwar hängt der Geschmack von der Sorte und Qualität der Bohnen ab, doch Röstmethode und -dauer sind ebenso wichtig.
Beim Röstvorgang verdoppeln sich die Kaffeebohnen und färben sich braun. Je länger sie rösten, desto dunkler werden sie in der Regel. Typischerweise werden die Bohnen 10 bis 20 Minuten bei 200–230 °C geröstet. Sobald der Ofen 200 °C erreicht hat, platzen die Bohnen auf. Nach dem zweiten Platzen werden sie aus dem Ofen genommen und sofort abgekühlt.
Beim Rösten von Kaffeebohnen treten Öle an ihrer Oberfläche aus. Je länger die Bohnen geröstet werden, desto weniger Öl und Koffein enthalten sie. Dunklere Kaffeebohnen enthalten daher weniger Koffein als hellere. Die Koffeinmenge hängt jedoch auch von der Zubereitungsmethode ab. Verwendet man viel Kaffeepulver und wenig Wasser, erhält man zwar mehr Koffein, der Kaffee wird aber auch stärker.
Wird Kaffee stark geröstet, kann der Geschmack minderwertiger Bohnen überdeckt werden. Hochwertige Kaffeebohnen werden daher meist nicht so stark geröstet, schmecken aber dadurch besser. Werden Kaffeebohnen hingegen nur leicht geröstet, behalten sie mehr Öl.
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