Wie man Insekten in der Speisekammer loswird

Fast alle trockenen Lebensmittel, die man zu Hause lagert, wie Mehl, Cracker, Nudeln und Trockenfutter für Haustiere, können Insekten beherbergen. Sind sie erst einmal befallen, sind sie ungenießbar. Jeder, der schon einmal Insekten in der Küche hatte, weiß, wie schwer der Kampf gegen sie ist.
Als Erstes sollten Sie herausfinden, wovon sich Insekten in Ihrer Küche ernähren. Die häufigsten Küchenschädlinge sind Käfer, Schmetterlinge und Würmer.
Mehl- und Getreidekäfer
Wenn Sie rötlich-braune Käfer in Ihrem Getreide entdecken, handelt es sich um einen Getreidekäfer. Er ist recht klein und braun bis rötlich-braun. Dieser Käfer kommt in Getreide und Getreideprodukten, Samen, Nüssen, Trockenfleisch, Trockenfrüchten und Süßigkeiten vor. Er legt seine Eier direkt auf oder in der Nähe der Lebensmittel ab, oft in Plastikverpackungen. Aus den Eiern schlüpfen bräunliche Larven, die sich mehrere Wochen lang von den Lebensmitteln ernähren, bevor sie sich verpuppen und zu ausgewachsenen Käfern werden. Diese können dann zwei bis drei Jahre in Ihrer Speisekammer leben.
Die beiden anderen Käferarten, die in Vorratskammern vorkommen, sind der Kastanienkäfer und der Mehlkäfer. Beide sind ebenfalls rotbraun, aber größer als der Getreidekäfer. Diese Käfer ernähren sich von Getreide, Erbsen, Bohnen, Gewürzen und sogar Cayennepfeffer. Hunderte dieser Käfer können in nur einer einzigen Kiste oder einem Beutel leben und sich vermehren. Befindet sich der Beutel in der Vorratskammer, können sie sich im ganzen Raum ausbreiten und alles befallen, was sie erreichen können. Sie befallen vor allem unverpackte Lebensmittel. Das Weibchen legt klebrige Eier, die so gut in den Lebensmitteln versteckt sind, dass man sie selbst bei sorgfältiger Inspektion der gesamten Vorratskammer leicht übersieht, während sich die Schädlinge weiter vermehren.
Aber das ist noch nicht alles. Es gibt weitere Käferarten, die Lebensmittel befallen. Dazu gehören der Tabakkäfer, der Schinkenkäfer, der Schinkenkäfer und andere. Sie alle ernähren sich von Getreide und Trockenwaren, und manche haben spezielle Vorlieben. Der Brotkäfer beispielsweise nascht gerne an ungenießbaren Dingen wie Kosmetika, Medikamenten und sogar Strychnin. Er probiert mit Vergnügen Bücher im Regal, knabbert Alufolie oder Bleiblech an! Manche Käferarten können sich bis zu fünfmal im Jahr fortpflanzen. Wenn man also nicht sofort mit der Bekämpfung beginnt, wird es nach einigen Monaten deutlich schwieriger.
Würmer und Schmetterlinge
Würmer, die Mehl befallen, werden Mehlwürmer genannt. Dieser Begriff kann für eine Vielzahl von Insektenlarven verwendet werden, die Lebensmittel befallen. Sie treten besonders häufig in Getreideprodukten auf, die über längere Zeit in feuchten, schlecht belüfteten Räumen wie Kellern gelagert werden. Der größte Schädling ist der Große Mehlwurm, der bis zu 3 cm lang werden kann. Diese Insekten benötigen ein ganzes Jahr, um sich von der Larve zum ausgewachsenen Tier zu entwickeln. Mehlwürmer, genauer gesagt ihre Larven – die Mehlwürmer – sind in verschiedenen Tierfuttern enthalten. Wenn Sie Lebendfutter in den Haushalt Ihrer Haustiere bringen, lagern Sie es nicht in der Speisekammer, da die darin enthaltenen Mehlwürmer sonst andere Lebensmittel befallen können.
Die Lebensmittelmotte, auch bekannt als Mühlenmotte, ist ein weiterer häufiger Lebensmittelschädling. Ausgewachsene Tiere haben eine Flügelspannweite von etwa 1,9 cm. Die Entwicklung zur Geschlechtsreife dauert sieben Wochen. Ihre Larven sind beige oder rosafarben und hinterlassen Gespinste auf den Oberflächen der Lebensmittel, von denen sie sich ernähren.
Wie bekämpft man Insekten?
Schädlinge lassen sich nur bekämpfen, indem man den Zustand der Ernte ständig überwacht. Dies sollte in mehreren Schritten erfolgen:
1. Untersuchen Sie alle Produkte sorgfältig. Ein Insektenbefall kann durch Gespinste, tote Käfer, Puppen, lebende Käfer oder deren Larven angezeigt werden. Stark befallene Produkte sollten entsorgt werden.
2. Wenn Ihnen die von Insekten beschädigten Lebensmittel noch etwas nützen, können Sie sie erwärmen oder einfrieren. Erwärmen Sie sie 30 Minuten lang auf 55 °C. Alternativ können Sie sie mindestens vier Tage lang einfrieren.
3. Reinigen Sie die Regale und Schränke, in denen Lebensmittel aufbewahrt werden. Sie können diese zuerst absaugen und anschließend mit Seife und Wasser abwaschen. Achten Sie dabei besonders auf die Kanten und Ecken der Schränke.
4. Besprühen Sie die Regalböden leicht mit Insektizid, insbesondere die Fugen zwischen den Regalböden und den Seitenwänden der Schränke. Falls die Verwendung einer Sprühflasche unpraktisch ist, tragen Sie das Insektizid mit einem dünnen Pinsel auf.
5. Nach der Behandlung der Regale diese mit sauberem Papier abdecken, erst dann können Lebensmittel auf die Regale gestellt werden.
6. Verwenden Sie luftdichte Behälter. Nachdem Sie Ihr Obst und Gemüse sortiert und von Schädlingen befreit haben, sollten Sie es in einem Behälter mit dicht schließendem Deckel aufbewahren, um das Eindringen weiterer Schädlinge zu verhindern. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Trockenlebensmittel in ihren Behältern und nehmen Sie diese bei ersten Anzeichen eines Befalls aus der Speisekammer, um sie wie oben beschrieben zu erwärmen oder zu kühlen.
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