Lebensmittel, die bei übermäßigem Verzehr tödlich sein können


Fotos von Lebensmitteln, die in großen Mengen tödlich sein können.



Es ist allgemein bekannt, dass Obst, Gemüse und andere Gaben der Natur reich an Vitaminen sind, die dem menschlichen Körper guttun. Einige Lebensmittel enthalten jedoch giftige Substanzen, die in großen Mengen gesundheitsschädlich sind. Hier ist eine Liste potenziell gefährlicher Lebensmittel.

Kirschen, Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen: Zyanid
Kirschen, Pflaumen, Pfirsiche, Aprikosen: Zyanid

Alle Steinfrüchte enthalten Cyanidverbindungen, und die genannten Sorten gehören zu den cyanidreichsten weltweit. Das Verschlucken einer ganzen Steinfrucht ist unbedenklich, doch wenn sie beschädigt ist, gelangt Blausäure in den Körper. Der menschliche Körper kann kleine Mengen dieses Giftes problemlos verarbeiten, eine starke Vergiftung kann jedoch zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Atemnot und Desorientierung führen.

Reis: Arsen
Reis: Arsen

Moderne Reisanbaumethoden, die der stetig steigenden Nachfrage gerecht werden, beinhalten den Einsatz von Insektiziden, die sich über die Jahre im Boden anreichern. Infolgedessen sind die Reisregale heute mit Produkten gefüllt, die hohe Arsenwerte aufweisen. Die höchsten Arsenkonzentrationen wurden in braunem Reis gefunden, während polierter weißer Reis die geringsten Werte enthielt.

Der tägliche Verzehr dieses Getreides wird keine gesundheitlichen Veränderungen bewirken. Arsen reichert sich jedoch im Laufe der Jahre im Körper an und kann Herzkrankheiten und Krebs verursachen.

Rhabarber: Oxalsäure
Rhabarber: Oxalsäure

Der leuchtend gefärbte Rhabarber wird häufig für Soßen, Cocktails und Kuchenfüllungen verwendet. Die Pflanze enthält Oxalsäure, die auch in Haushaltsbleichmitteln und Korrosionsschutzmitteln vorkommt. Übermäßiger Rhabarberkonsum kann zu Brennen im Mund, Halsschmerzen, Übelkeit und Krämpfen führen. Wichtig zu wissen ist, dass die Blätter, die den größten Teil der Säure enthalten, auch nach dem Kochen giftig bleiben.

Kartoffel: Solanin
Kartoffel: Solanin

Kartoffeln werden weltweit angebaut. Ihre Knollen sind völlig unbedenklich und essbar, solange sie keine weißen Keime entwickeln oder sich durch UV-Strahlung grün verfärben. Solche Knollen sind mit Solanin vergiftet, einem Stoff, der Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen verursachen kann.

Um die Bildung von Giftstoffen zu vermeiden, sollte das Gemüse an einem dunklen und kühlen Ort gelagert werden.

Mehr zu Solanin: Wie giftig sind grüne Kartoffeln bzw. wie hoch ist die Solaninvergiftung?

Muskatnuss, Petersilie, Fenchel, Sellerie: Myristicin
Muskatnuss, Petersilie, Fenchel, Sellerie: Myristicin

Myristicin ist eine psychedelische Substanz, die Bewusstseinsveränderungen hervorruft. Überdosierungen können Kopfschmerzen, Übelkeit, starkes Schwitzen und Halluzinationen verursachen. Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge. Die Menge des Giftes, die beim Kochen mit Kräutern und Gewürzen aufgenommen wird, ist vernachlässigbar gering, sodass keine negativen Auswirkungen zu erwarten sind.

Cashew: Urushiol
Cashew: Urushiol

Cashewnüsse sind keine Nüsse, sondern die Samen einer fleischigen, länglichen Frucht. Rohe Cashewnüsse werden gedämpft, um das Gift Urushiol zu zerstören, ein starkes Allergen, das Hautausschläge und Rötungen verursacht.

Tomaten: Glykoalkaloid
Tomaten: Glykoalkaloid

Tomatenblätter und -stängel enthalten erhebliche Mengen an Glykoalkaloiden. Auch die Früchte enthalten Spuren dieser Substanz. In hohen Dosen können Glykoalkaloide Aggressionen, Zwangsstörungen und Kopfschmerzen auslösen. Grüne Tomaten hingegen sind völlig unbedenklich; sie enthalten dieses Gift nicht.

Autorin des Artikels: Olga Bocca „TopCook“





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