Kokosnussprodukte, Zusammensetzung, Ersatz



Kokosnussprodukte, Zusammensetzung, Ersatz

Eine geöffnete Kokosnuss enthält Kokoswasser Das Fruchtfleisch ist weiß. Das Kokoswasser ist ein fast klarer Saft, und das Fruchtfleisch wird oft als Kokosnussfleisch bezeichnet. Aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss werden Kokosmilch und Kokoscreme hergestellt.

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Zur Gewinnung von Kokosmilch und -creme wird das Kokosfleisch zerkleinert und anschließend der Saft durch Pressen vom Fruchtfleisch getrennt. Sobald das Kokosfleisch getrocknet und frei von Flüssigkeit ist, wird es von den Herstellern vermahlen. KokosflockenDem Fruchtfleisch wird üblicherweise vor dem Pressen Wasser zugesetzt. Anschließend trennt sich die Flüssigkeit in eine reichhaltigere Creme und eine fettärmere Milch. Produkte mit niedrigerem Fettgehalt enthalten mehr Wasser. Kokoscreme und Kokosmilch können homogenisiert werden: Die Fettkügelchen werden in kleine Partikel zerkleinert, um eine gleichmäßigere Verteilung zu gewährleisten. Homogenisierte Produkte haben eine weiche Konsistenz und trennen sich nicht. Dem fertigen Produkt werden mitunter Stabilisatoren und Verdickungsmittel zugesetzt.

Nährwert der Kokosnuss

Der Hauptnährstoff in Kokoscreme - Fett, was bedeutet, dass sie relativ kalorienreich sein können.

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Kokoscreme kann 190 bis 290 kcal enthalten, Kokosmilch von 180 bis 240 kcal pro 100 ml.

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Der Fettgehalt variiert je nach Marke stark (von 14 bis 29 Prozent). Es gibt auch fettfreie Varianten, aber Vorsicht: Hierbei kann es sich um einen Marketingtrick handeln. Überprüfen Sie daher die Nährwertangaben auf der Verpackung.

Bei einigen Produkten kann der Fettgehalt aufgrund unterschiedlicher Wasserzusätze reduziert sein. Bei diesen Sorten von Kokosmilch und Kokoscreme liegt dieser Wert zwischen 7 und 17 Prozent.

Es ist außerdem erwähnenswert, dass Kokoscreme Manche Marken enthalten möglicherweise auch einen reduzierten Fettgehalt.

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Kokosmilch und Kokoscreme sind sehr reich an gesättigten Fettsäuren: 60–93 % des Gesamtfetts in den untersuchten Produkten bestanden aus gesättigten Fettsäuren. Aktuelle Ernährungsempfehlungen raten dazu, die Zufuhr gesättigter Fettsäuren zu begrenzen, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

Die Wissenschaft ist sich jedoch weiterhin uneins darüber, ob die gesättigten Fettsäuren in Kokosnussprodukten gesundheitsschädlich sind. Dies liegt daran, dass verschiedene gesättigte Fettsäuren unterschiedliche Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel haben. Die in Kokosöl, -milch und -creme enthaltenen Fette weisen einen sehr hohen Gehalt an Laurinsäure auf, die sowohl das LDL-Cholesterin (das „schlechte“ Cholesterin) als auch das HDL-Cholesterin (das „gute“ Cholesterin) erhöht. Das bedeutet, dass Laurinsäure das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu Cholesterin nicht verändert, welches der wichtigste Indikator zur Beurteilung des Herzinfarktrisikos ist.

Während Wissenschaftler weiterhin über die Schädlichkeit bestimmter gesättigter Fettsäuren diskutieren, ist Vorsicht geboten. Es ist bekannt, dass überschüssiges Fett, insbesondere im Bauchbereich, nicht gesundheitsförderlich ist. Kokosmilch oder Kokoscreme können zwar eine angenehme Ergänzung unserer Ernährung sein, sollten aber dennoch in Maßen genossen werden.

Alternativen

Wer Lust auf Kokosgeschmack hat, aber keine Kokosmilch im Haus hat, für den ist fettarme Kondensmilch mit Kokosgeschmack eine tolle Alternative. Sie ist kalorienärmer als die meisten handelsüblichen Kokosmilchsorten und enthält sehr wenig Fett. Ihre Energie stammt hauptsächlich aus der natürlich vorkommenden Laktose. Auch einfache fettarme Kondensmilch mit ein paar Tropfen Kokosnussaroma ist eine gute Option.

Ratschlag:

- Wenn es Ihnen um Energie geht, empfehlen wir Kokosmilch gegenüber Vollfett-Sahne oder fettarmen Varianten des Produkts zu bevorzugen;

- Falls die gekaufte Kokosmilch aus der Dose etwas mehr Fett und Kalorien enthält, als Sie benötigen, können Sie die Menge dieser Zutaten selbst reduzieren, indem Sie einfach Wasser zu dem Getränk hinzufügen und alles gut vermischen;

Es ist nicht nötig, das ganze Glas auf einmal zu verwenden. Übrig gebliebene Kokosmilch kann in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahrt werden. Alternativ lässt sie sich auch einfach einfrieren. Nach dem Auftauen hat die Milch eine leicht körnige Konsistenz und ist daher für manche Gerichte ungeeignet.

Sie können in Rezepten anstelle von Kokosmilch oder -creme auch kondensierte Kokosmilch verwenden. Achten Sie darauf, sie nicht zu stark zu erhitzen, da sie beim Kochen ihre Konsistenz verändert.

Artikelautor: TopCook


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