Die Geschichte des schwarzen Kaviars

Der Stör zählt zu den ältesten Fischen und ist seit über 250.000 Jahren bekannt. Schwarzer Kaviar wurde in Russland bereits in der Antike am Zarenhof verzehrt. Später kamen auch andere Adelsschichten in seinen Genuss.
Störe sind große und schwer zu fangende Fische, weshalb ihr Kaviar schon immer sehr teuer war. Wer das Glück hatte, einen Stör zu fangen, präsentierte ihn lebend, bevor er ein großes Festmahl veranstaltete. Bald wurde Kaviar jedoch nicht mehr so selten. Russen, die in Paris und anderen europäischen Städten Urlaub machten, nahmen stets ein oder zwei Gläser Kaviar mit.
Anfang des 20. Jahrhunderts zählten die Vereinigten Staaten zu den größten Produzenten von Störkaviar. Die Produktion war so hoch, dass der Kaviar zeitweise nicht abgesetzt werden konnte und an Nutztiere verfüttert wurde. In den USA war Kaviar in jeder Bar erhältlich. Die Barkeeper servierten ihn mit Zwiebeln, Brezeln, Erdnüssen und verschiedenen Getränken.
Die Störbestände in den Vereinigten Staaten waren so stark überfischt, dass sie innerhalb kürzester Zeit fast vollständig ausgerottet waren. 1906 wurde die kommerzielle Störfischerei im Land verboten. Heute dürfen nur noch Sportfischer die Fische fangen, die sie – wie allgemein bekannt – fangen, wiegen und wieder freilassen. Der Bestand wird ständig überwacht und reguliert.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden Störe im Kaspischen Meer gefangen. Zeitweise waren ihre Bestände dort ebenfalls stark zurückgegangen. 1962 war die Sowjetunion gezwungen, Beschränkungen für den Störfang zu erlassen. Störe sind durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) geschützt.
Weltweit gibt es derzeit etwa 2.000 Störarten. Einige Länder, wie beispielsweise die Vereinigten Staaten, verbieten die Einfuhr von Störkaviar. Es gibt jedoch Zuchtbetriebe, die Störe speziell für diese legendäre Delikatesse züchten.
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