Bevorzugen Sie Lebensmittel gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln.


Lerne, wie du einige der wichtigsten Nährstoffe für deinen Körper aus Lebensmitteln und nicht aus Nahrungsergänzungsmitteln beziehen kannst.

Lebensmittel > Nahrungsergänzungsmittel


Die Regale in den Supermärkten sind voll mit Produkten, die „gute Nährstoffe in der Flasche“ versprechen. Da die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) diese Pillen, Pulver und Kapseln jedoch nicht ausreichend reguliert, gibt es viele unzuverlässige und gefährliche Nahrungsergänzungsmittel. Zudem kann die Einnahme zu hoher Dosen jeglicher Art gefährlich sein. Anstatt Geld zu verschwenden, greifen Sie lieber zu vollwertigen Lebensmitteln. Informieren Sie sich, welche Lebensmittel die wichtigsten Nährstoffe enthalten.

Zubereitung – Lebensmittel statt Zusatzstoffe



Lachs: Vitamin B12

Lachs: Vitamin B12

Vitamin B12 ist essenziell für die Blutbildung und ein gesundes Nervensystem. Es ist reichlich in tierischen Produkten (Fleisch, Fisch und Geflügel) enthalten und findet sich auch in angereicherten Frühstückscerealien und Getreideprodukten. Eine Portion von 85 Gramm gekochtem Lachs deckt 80 % des Tagesbedarfs an Vitamin B12 und ist zudem eine hervorragende Quelle für essentielle Omega-3-Fettsäuren.

Eier: Eiweiß

Eier: Eiweiß

Eine 70 kg schwere Person benötigt im Durchschnitt 55 Gramm Eiweiß pro Tag. Zwei Eier decken 25 % dieses Bedarfs. Und lassen Sie das Eigelb nicht weg – es enthält genauso viel Eiweiß wie das Eiweiß sowie weitere Nährstoffe wie Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren.

Rote Paprika: Vitamin C

Rote Paprika: Vitamin C

Hohe Dosen von Vitamin C in Nahrungsergänzungsmitteln können Magenbeschwerden verursachen. Zudem sind solche hohen Dosen oft unnötig, da Obst und Gemüse viel Vitamin C enthalten. Rote Paprika sind hierfür besonders bekannt: Bereits eine halbe Tasse enthält 95 mg des Vitamins (oder 160 % des Tagesbedarfs).

Joghurt: Kalzium

Joghurt: Kalzium

Eine aktuelle Studie untersuchte, ob Kalziumpräparate mehr schaden als nutzen. Unabhängig davon ist Joghurt immer eine gute Wahl. Regelmäßiger Verzehr liefert Kalzium und verdauungsfördernde Probiotika.

Milch (und Milchersatzprodukte): Vitamin D

Milch (und Milchersatzprodukte): Vitamin D

Laut den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) sind 25 % der US-Bevölkerung aufgrund einer unzureichenden Zufuhr dieses Vitamins, das für Knochenwachstum und Immunabwehr unerlässlich ist, gefährdet. Ihren täglichen Vitamin-D-Bedarf können Sie mit einem Glas angereicherter Milch oder einer Milchalternative wie Soja-, Mandel- oder Kokosmilch decken.

Angereichertes Frühstücksmüsli: Eisen

Angereichertes Frühstücksmüsli: Eisen

Rotes Fleisch ist wohl die bekannteste Eisenquelle, aber Eisen findet sich auch in eisenangereicherten Frühstückscerealien. Eisen transportiert Sauerstoff zu allen Zellen (was, ehrlich gesagt, lebenswichtig ist). Überprüfen Sie die Nährwertangaben Ihrer Lieblingsmarken von Haferflocken und Frühstückscerealien und wählen Sie Produkte mit dem höchsten Eisengehalt, wenn Sie einen Eisenmangel haben.

Beeren: Antioxidantien

Beeren: Antioxidantien

Diese zellschützenden und entzündungshemmenden sekundären Pflanzenstoffe finden sich in beliebten Früchten wie Blaubeeren (insbesondere wilden Blaubeeren), Erdbeeren, Himbeeren, Preiselbeeren, Kirschen und Brombeeren. Geben Sie Beeren zu Ihrem Frühstücksmüsli, Joghurt, Smoothies, Haferflocken, Salaten und Backwaren, um sie regelmäßig in Ihre Ernährung einzubauen.

Hüttenkäse: verzweigtkettige Aminosäuren

Hüttenkäse: verzweigtkettige Aminosäuren

Aufgrund ihrer Rolle beim Muskelaufbau sind verzweigtkettige Aminosäuren (BCAAs) in nahezu jedem beworbenen Bodybuilding- und Leistungssteigerungspräparat enthalten. Leider erfüllen die meisten dieser Präparate die hohen Erwartungen nicht. Tatsächlich kommen diese Aminosäuren (Leucin, Isoleucin und Valin) in alltäglichen Lebensmitteln vor. Insbesondere Hüttenkäse ist eine hervorragende Leucinquelle: Eine Tasse Hüttenkäse enthält mehr Leucin als 85 Gramm Hähnchenbrust.

Austern: Zink

Austern: Zink

Der Körper benötigt Zink für viele Funktionen, darunter Wachstum, Energiestoffwechsel, Immunsystem und Wundheilung. 85 Gramm gekochte Austern enthalten das Fünffache der empfohlenen Tagesdosis an Zink. Wer keine Austern mag, kann beruhigt sein: Rindfleisch, Krabben, Schweinefleisch, Joghurt, Nüsse und Bohnen sind ebenfalls reich an Zink.



Foto – Food NetworkRezeptautor -


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