Rotwein


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Rotwein wird aus roten, violetten und sogar blauen Trauben hergestellt. Unabhängig von der Farbe werden die Traubenschalen jedoch nicht mitverarbeitet, da sie während der Gärung vollständig entfernt werden. Es gibt etwa 50 verschiedene Rotweinsorten, je nach Rebsorte und Anbaugebiet. Rotwein passt hervorragend zu Steaks und anderen Gerichten; in Maßen genossen, ist er zudem gesundheitsfördernd.

Arten und Sorten

Es gibt verschiedene Rotweinsorten, jede mit ihrem eigenen, unverwechselbaren Aroma. Zu den beliebtesten zählen Pinot Noir, Cabernet Sauvignon, Merlot, Bordeaux, Chianti und Shiraz. Der Alkoholgehalt variiert je nach Weinsorte. Zum Beispiel: Pinot Noir Bordeaux ist ein leichter, fast rosafarbener Wein, während Cabernet Sauvignon kräftiger und spritziger ist, mit einer tiefroten Farbe und einem hohen Alkoholgehalt. Die meisten Weine sind nach der Region benannt, in der sie hergestellt werden. So ist beispielsweise Bordeauxwein nach der gleichnamigen französischen Region benannt, in der er produziert wird.

Vorteile

Jüngste Studien haben gezeigt, dass der Genuss von ein bis zwei Gläsern Rotwein pro Tag gesundheitsfördernd ist. Dies liegt an dem hohen Gehalt an Antioxidantien, die der Zellalterung entgegenwirken. Rotwein senkt nachweislich das Risiko von Herzinfarkten. Zudem erhöht er den HDL-Cholesterinspiegel (gutes Cholesterin) und hemmt die Bildung von LDL-Cholesterin (schlechtes Cholesterin).

Weincharakteristika

Rotweine unterscheiden sich von Weißweinen durch ihren Tanningehalt. Tannine verleihen Rotwein seine Adstringenz und seinen charakteristischen Geschmack. Manche Weine enthalten wenige Tannine und sind daher leicht im Geschmack, während andere sehr adstringierend sein können, was auf einen hohen Tanningehalt hindeutet. Für Wein ist jedoch nicht nur der Tanningehalt entscheidend, sondern auch seine Dichte. Die Dichte beschreibt das Mundgefühl. Weine mit geringer Dichte wirken wässrig, während Weine mit hoher Dichte vollmundig und reichhaltig sind.

Wo produzieren sie?

Geschmack und Qualität eines Weins werden maßgeblich von der Region beeinflusst, in der die verwendeten Trauben gewachsen sind. Selbst wenn alle Weine aus denselben Trauben hergestellt werden, unterscheidet sich ein Wein aus einem Land deutlich von demselben Wein aus einem anderen. Dies hängt vom Klima, der Tageslänge und der Bodenbeschaffenheit ab.

Risikofaktoren

Alkoholkonsum Rotwein ist gesundheitsschädlich. Wichtig ist, nicht mehr als zwei Gläser Rotwein pro Tag zu trinken. Diese Menge reicht aus, um den Körper mit den notwendigen Antioxidantien zu versorgen, und der Alkohol schadet nicht.

Rotwein sollte in ein breites Glas eingeschenkt werden, damit Sauerstoff ungehindert an die Oberfläche gelangen kann. Dies verbessert den Geschmack des Weins. Er sollte bei einer Temperatur zwischen 15 und 18 °C serviert werden. Höhere oder niedrigere Temperaturen führen zu einem bitteren Geschmack oder einem zu hohen Alkoholgehalt.

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