Der beste geschlossene Apfelkuchen


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So gelingt der beste geschlossene Apfelkuchen
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Zeit: 1 Stunde 15 Minuten
Komplexität: Durchschnitt
Portionen: 10

Nährwert pro Portion:

Kalorien 301, Gesamtfett 16 G., gesättigte Fettsäuren 10 G., Proteine 3 G., Kohlenhydrate 35 G., Faser 3 G., Cholesterin 49 mg, Natrium 197 mg, Zucker 14 G.


Damit Ihr Apfelkuchen besonders lecker wird, verwenden Sie für die Füllung am besten verschiedene Apfelsorten, vorzugsweise süße und säuerliche. Zimt, Piment und Muskatnuss unterstreichen das volle Aroma der Früchte. Ein weiteres Kennzeichen eines perfekten Kuchens ist ein krümeliger, fast blättriger Boden. Genau das gelingt mit diesem Rezept. Der Teig wird mit Wodka vermischt, um ihn geschmeidiger zu machen. Keine Sorge, das beeinträchtigt den Geschmack nicht, da der Alkohol beim Backen vollständig verdampft. Falls gewünscht, können Sie den Wodka auch komplett durch Eiswasser ersetzen. Und wenn Sie dem Boden etwas mehr Geschmack verleihen möchten, können Sie Bourbon oder Brandy verwenden.



Für die Rezepte werden Messbecher mit folgenden Volumina verwendet:
1 Glas (st.) - 250 ml.
3/4 Tasse (st.) - 180 ml.
2/3 Tasse (Stk.) - 160 ml.
1/2 Tasse (st.) - 125 ml.
1/3 Tasse (st.) - 80 ml.
1/4 Tasse (st.) - 60 ml.
1 Esslöffel (EL) - 15 ml.
1 Teelöffel (TL) - 5 ml.
1/5 Teelöffel (TL) - 1 ml.

Zutaten für das Rezept:


Teig

  • 3,5 Tassen Premium-Mehl (siehe Hinweis)
  • 2 EL Kristallzucker
  • 1,5 TL grobes Salz
  • 330 g gekühlte, ungesalzene Butter, in Stücke geschnitten und eingefroren
  • 1/3 Tasse gekühlter Wodka
  • 2 Esslöffel Apfelessig

Befüllung und Montage

  • 1,3 kg einer Mischung aus süßen und säuerlichen, festen Backäpfeln, z. B. Pink Lady, Braeburn oder Granny Smith
  • 2/3 Tasse dunkler brauner Zucker
  • 1/3 Tasse Premium-Mehl + extra Mehl zum Bestäuben
  • 2 Esslöffel ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 2 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 0,5 TL grobes Salz
  • 1/8 TL gemahlener Piment
  • 1/8 TL gemahlene Muskatnuss
  • 1 großes Ei
  • 3 EL Demerara-Zucker oder Rohrzucker



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Das Gericht nach Rezept zubereiten:


  1. Teig:


    Mehl, Zucker und Salz in einer Küchenmaschine vermengen. Butter hinzufügen und so lange mixen, bis die größten Butterstücke erbsengroß sind. In eine große Schüssel umfüllen.
  2. In einer kleinen Schüssel Wodka, Essig und 60 ml Eiswasser (oder 120 ml + 1 EL Eiswasser, falls kein Wodka verwendet wird) verrühren. Die Flüssigkeitsmischung über den Teig gießen und mit einer Gabel vermengen, bis klebrige Klumpen entstehen. Den Teig in der Schüssel ein paar Mal mit den Händen kneten, bis er zusammenhält (er wird recht trocken aussehen, das ist aber in Ordnung). Größere Teigklumpen auf eine Arbeitsfläche geben. Über die restlichen kleinen Teigstücke in der Schüssel 1 EL Eiswasser träufeln und erneut kneten, bis sie zusammenhalten. Falls der restliche Teig noch zu trocken ist, esslöffelweise weiteres Eiswasser hinzufügen. Diese Portion zum Teig auf der Arbeitsfläche geben und alles gut vermengen, bis ein glatter Teig entsteht und alle trockenen Stellen eingearbeitet sind. Den Teig zu einer 2,5 cm dicken Platte ausrollen. Mit einem Teigschaber oder Messer die Platte in 4 Stücke teilen. Die Stücke übereinanderstapeln und lose, trockene Teigreste zwischen die Schichten drücken. Den Teig zu einer 2 cm dicken Schicht ausrollen. Diesen Vorgang (Schneiden, Stapeln und Ausrollen) noch 3 Mal wiederholen; dadurch entsteht ein blättriger Teig.

  3. Den Teig halbieren und zu 2,5 cm dicken Scheiben formen. Jede Scheibe fest in Frischhaltefolie einwickeln. Mindestens 3 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. Der Teig ist im Kühlschrank bis zu 3 Tage oder im Gefrierschrank bis zu 3 Monate haltbar.
  4. Befüllung und Montage:


    Äpfel schälen, entkernen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einer großen Schüssel Äpfel, braunen Zucker, Mehl, Butter, Zitronensaft, Zimt, Salz, Piment und Muskatnuss vermengen. Die Äpfel 30 Minuten ziehen lassen, damit sie Saft abgeben.
  5. Inzwischen einen Teigfladen 5 Minuten bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Ein Backblech mit Rand mit Backpapier auslegen. Die Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den Teig auf eine Dicke von 0,3 cm (ca. 40 cm Durchmesser) ausrollen. Auf das vorbereitete Backblech legen und kühl stellen. Den zweiten Teigfladen ebenfalls 5 Minuten bei Zimmertemperatur weich werden lassen. Anschließend auf die gleiche Dicke und den gleichen Durchmesser wie den ersten Fladen ausrollen.
  6. Den zweiten Teigfladen vorsichtig in eine 23 cm große Kuchenform legen. Die Ränder anheben, damit sich der Teig in der Form verteilen kann. Den Teig fest an Boden und Rand der Form drücken. Überstehende Ränder abschneiden, dabei einen etwa 2,5 cm breiten Rand lassen. 5 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen. Den ersten Teigfladen aus dem Kühlschrank nehmen und ebenfalls 5 Minuten weich werden lassen.
  7. Den Backofen auf 220 °C (425 °F) vorheizen und ein Backblech mit Rand mit Alufolie auslegen. Dieses ebenfalls in die Mitte des Backofens schieben.
  8. Die Apfelfüllung in die Kuchenform geben und in der Mitte einen Hügel formen. Das Ei mit 1 Teelöffel Wasser in einer kleinen Schüssel verquirlen und die Teigränder damit bestreichen. Die zweite Teigschicht auf die Füllung legen. Die überstehenden Ränder abschneiden, dabei einen etwa 1 cm breiten Rand lassen. Den unteren Rand über den oberen Rand klappen und die beiden Teigschichten festdrücken, um die Füllung einzuschließen. Die Ränder andrücken und die Oberfläche des Kuchens mit verquirltem Ei bestreichen. Mit Demerara-Zucker bestreuen. Einige Schlitze in die Oberfläche des Kuchens schneiden, damit der Dampf entweichen kann. Den Kuchen 10 Minuten in den Gefrierschrank stellen.
  9. Die Kuchenform auf das vorgeheizte Backblech stellen. 5 Minuten backen, dann die Ofentemperatur auf 190 °C (375 °F) reduzieren. Weitere 45 Minuten backen, dann den Kuchen locker mit Alufolie abdecken. Weitere 35 bis 45 Minuten backen, bis der Boden goldbraun und der Saft dickflüssig und blubbernd ist. Der Saft beginnt nach etwa 75 Minuten zu blubbern, dickt aber in den letzten 15 Minuten noch stärker ein und blubbert heftiger. Den Kuchen nicht aus dem Ofen nehmen, bevor das Blubbern intensiv wird. Bei einer durchsichtigen Kuchenform darauf achten, dass der Boden gleichmäßig gebräunt ist. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stellen und mindestens 4 Stunden abkühlen lassen, bevor er serviert wird. Ja, er duftet herrlich, und ja, warmer Kuchen ist beliebt. Aber wenn er nicht gut durchgezogen ist, ist die Füllung beim Anschneiden noch flüssig.

    Notiz


    Beim Abmessen von Mehl dieses mit einem Löffel in einen trockenen Messbecher füllen und überschüssiges Mehl abstreifen. Mehl direkt mit dem Messbecher aus der Tüte zu entnehmen, führt zu einer Verdichtung und trockenem Backgut.





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