Sternanis

Diese exotische, immergrüne Blütenpflanze aus der Familie der Magnoliengewächse, die in Ostasien beheimatet ist, ist aufgrund ihrer sternförmigen Samenkapsel, dem Sternanis, essbar. Sternanis stammt ursprünglich aus chinesisch Anis wird manchmal auch „grüner Anis“ genannt; in England wird der Name Sternanis synonym für Sternanis verwendet.
Es gibt auch eine japanische Variante der Pflanze, Illicium religiosum, deren Früchte giftig sind. Sternanis hat einen süßen, leicht scharfen Geschmack und ein leicht scharfes Aroma, das an Anissamen erinnert. Sein Geschmack wertet Gerichte auf und verleiht ihnen Frische und Aroma. Sternanis ist vielseitig in der Küche einsetzbar: Als Gewürz wird er Kompotten, Mousses, Obstgerichten, alkoholischen Getränken und Likören sowie ölhaltigen Aperitifs beigefügt und dient zum Aromatisieren von Obstgerichten und Konfitüren. Da Sternanis bei langen Garzeiten verwendet wird, gibt man ihn frühzeitig in den Kochprozess. In großen Mengen kann er jedoch einen bitteren Geschmack hervorrufen.
Gemahlene Sternanissamen werden für wärmende Getränke, starken Sternanistee oder Sternaniskaffee verwendet. Sternanis dient als Gewürz in Soßen und Saucen für Gemüse- und Reisgerichte, in der orientalischen Küche sowie in Fleisch-, Geflügel- und Wildgerichten. Auch in Desserts und Backwaren findet er Verwendung. Er harmoniert gut mit schwarzem Pfeffer, Ingwer, Fenchel und Dill; Zimt, Nelken, Kardamom; Kreuzkümmel und Koriander.
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