Wie Brot hergestellt wird: Vom Teig bis ins Regal




Haben Sie sich jemals gefragt, wie Brot hergestellt wird? Was wird ihm hinzugefügt? Wie erhält es die Form, die es im Laden hat?

Wie Brot hergestellt wird: Vom Teig bis ins Regal

Seit Jahrhunderten ist Brot für viele Menschen ein Grundnahrungsmittel. Während seine Zubereitung früher viel Arbeit erforderte, muss man heute nur noch in den Laden gehen und das gewünschte Brot kaufen. Trotz der Entwicklung der Massenproduktion und verfeinerter Herstellungsverfahren stecken nach wie vor viel Mühe und Zutaten in jedem einzelnen Laib. Bevor Brot in den Regalen landet, führen die Hersteller umfangreiche Marktforschungen durch, um den Geschmack der Verbraucher hinsichtlich Konsistenz und Verpackung zu ermitteln.


Welche Produktionsprozesse werden in Brotfabriken und Bäckereien eingesetzt?
Wie Brot hergestellt wird: Vom Teig bis ins Regal

Die Hauptzutaten für Brot bleiben dieselben: Mehl, Wasser, Hefe und verschiedene Geschmacksverstärker wie Zucker, Salz und Gewürze. All dies wird in einen großen Kessel gegeben und mit einem großen Mixer vermengt. Der entstandene Teig wird dann in einzelne Laibe oder Brötchen geteilt, die jeweils etwas aufgehen dürfen. Nach dem Aufgehen wird das Brot gebacken, bis es die gewünschte Farbe erreicht hat. Anschließend lässt man es zwei Stunden abkühlen, schneidet es und verpackt es.


Was wird dem Brot sonst noch hinzugefügt?

Ascorbinsäure, auch bekannt als Vitamin C, wird Brot immer zugesetzt, um die Teigbildung zu verbessern. Sie trägt dazu bei, dass das Brot richtig aufgeht und seine Weichheit nach dem Backen lange behält.

Sojamehl verleiht Weißbrot seine weiße Farbe. Ohne es hätte es einen Graustich und wäre wahrscheinlich weniger beliebt.

Emulgatoren machen Brot weich. Sie werden dem Teig zuletzt hinzugefügt. Sie sorgen dafür, dass das Brot zu Hause länger frisch bleibt. Beispiele hierfür sind Calciumpropionat, fermentiertes Weizenmehl oder Essig. Sie alle bewirken dasselbe: Sie wandeln die Feuchtigkeit im Brot in ein leicht saures Milieu um, das Schimmelbildung verhindert. Jede Zutat hat ihre Vor- und Nachteile. Essig verleiht dem Brot einen leicht säuerlichen Geschmack, während andere Zutaten unerwartete Geschmacksnuancen erzeugen können. Bäcker wählen die Zutaten und deren Mengenverhältnisse sorgfältig aus, um den köstlichen Geschmack des gesamten Brotes zu erzielen, nicht nur den seiner einzelnen Bestandteile.


Warum ist Brot überall so teuer? Wovon hängt der Preis ab?

Die Hauptkosten bei der Brotherstellung sind die Kosten für Mehl, Teigverbesserungsmittel, Verpackung und Marketing.

Die Kosten für Mehl hängen von der Ernte und dem Erzeuger ab. Mehl muss von höchster Qualität sein.

Teigverbesserer sind Zusätze, die Brot weicher machen, ihm die gewünschte Textur und den gewünschten Geschmack verleihen und für das ansprechende Aussehen sorgen. Je weniger davon im Teig enthalten sind, desto weniger appetitlich wird das Brot. Statt weiß, locker und luftig zu sein, wird es grau, zu porös und schimmelt schneller.
Wie Brot hergestellt wird: Vom Teig bis ins Regal

Zur Verpackung gehören mehr als nur die Beutel und Kartons, in denen das Brot aufbewahrt wird. Dazu zählen auch die Kosten für die Farbe und Tinte, die zum Bedrucken der Verpackung verwendet werden, die Künstler und Designer, die das Design erstellt haben, und vieles mehr.

Marktforschung darüber, wo und welche Art von Brot sich am besten verkaufen lässt, sowie deren Lieferung und Vertrieb erfordern ebenfalls finanzielle Investitionen.


Wie lange bleibt Brot frisch?

Je nach Rezept hält sich Brot im Durchschnitt drei Tage, kann aber manchmal auch bis zu zwölf Tage frisch bleiben.


Wie lagert man Brot, damit es nicht vorzeitig verdirbt?

Manche glauben, Brot verdirbt nicht so schnell, wenn man es im Kühlschrank aufbewahrt, aber tatsächlich verschlechtert es dadurch schneller den Geschmack. Am besten lagert man es zwar kühl, aber nicht kalt.

– Die Kruste schützt das Brot vor dem Austrocknen, schneiden Sie sie also nicht unnötig ab.

Brot lässt sich einfrieren. Am besten schneidet man es vorher in Scheiben und nimmt dann nach Bedarf jeweils eine Scheibe.


Was tun, wenn Brot verdirbt?

Wenn Brot anfängt, altbacken zu werden, empfiehlt es sich, es zu toasten oder in der Pfanne zu braten. Man kann es auch einfrieren oder reiben und als Paniermehl zum Braten von Schnitzeln, Fisch oder Fleisch verwenden.

Autorin des Artikels: Natalia Semenova „TopCook“





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