Türkisches Brot

Angesichts der zunehmenden Angst vor zu viel Kohlenhydraten und des Diättrends wird Brot immer weniger gegessen. In der türkischen Küche ist das jedoch anders. Dort ist Brot ein Grundnahrungsmittel und fester Bestandteil jeder Mahlzeit.
Die Türkei gehört zu den Ländern mit dem höchsten Brotkonsum weltweit: Jeder Einwohner verzehrt jährlich über 100 Kilogramm Brot. Angesichts der Bevölkerung von über 75 Millionen wird das enorme Ausmaß des Brotkonsums deutlich.
Brot wird immer zum Frühstück gegessen, mittags und abends zu warmen Gerichten serviert, zu Sandwiches verarbeitet und auch mit Käse, Fleisch und gebratenem Fisch verzehrt.
Türkische Sandwiches ähneln eher westlichen Sandwiches. Sie werden vor allem von Berufstätigen gekauft, die keine Zeit haben, lange in Restaurants zu sitzen. Türken lieben Fladenbrot, in das man gegrilltes Fleisch und andere Speisen einwickeln kann.
Kein Wunder also, dass Hunderte von großen und kleinen Bäckereien täglich frisches Brot produzieren, das dann an Supermärkte und Geschäfte im ganzen Land verteilt wird.

Klassisches türkisches Brot Weißbrot. Es wird in Form länglicher Laibe mit spitz zulaufenden Enden und einer erhöhten Mitte gebacken. Die Kruste dieses Brotes sollte dünn und knusprig sein, die Krume weiß, saftig und porös.

Sehr beliebte Brote mit Sesamsamen, sogenannte Bagels. Simit und viele andere Sorten von Backwaren.

Während des heiligen Monats Ramadan verkaufen lokale Bäckereien ein spezielles Fladenbrot namens pideDie

In großen Supermärkten findet man Brot, das in nahegelegenen Bäckereien gebacken wird. "Ekmeyi-Toast", was übersetzt so viel wie „gegrilltes Käsesandwichbrot“ bedeutet. Gegrillte Käsesandwiches sind in der Türkei eine sehr beliebte Vorspeise.

In türkischen Läden findet man die üblichen Hamburger und Hotdogs. Außerdem gibt es köstliche Frühstücksfladenbrote namens „Frühstücksfladenbrot“. bazlamaDie

In letzter Zeit sind in türkischen Städten vermehrt „Brotboutiquen“ entstanden. Diese Läden verkaufen alle Arten von Brot, darunter ballaststoffreiche und glutenfreie Varianten sowie Brot aus dem Ausland.
Autorin des Artikels: Natalia Semenova „TopCook“
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