Wie man Fisch richtig trocknet




Die Regale in den Supermärkten quellen über vor Trockenfisch, doch dessen Qualität lässt oft zu wünschen übrig. Viele Hausfrauen bevorzugen frischen Fisch, manchmal sogar frisch vom Ehemann gefangen, aber manchmal hat man einfach Lust auf einen salzigen Snack. Deshalb zeigen wir euch, wie man Fisch selbst trocknet.

Wie man Fisch richtig trocknet

Die Regale in den Supermärkten quellen über vor Trockenfisch, doch dessen Qualität lässt oft zu wünschen übrig. Viele Hausfrauen bevorzugen frischen Fisch, manchmal sogar frisch vom Ehemann gefangen, aber manchmal hat man einfach Lust auf einen salzigen Snack. Deshalb zeigen wir euch, wie man Fisch selbst trocknet.


Vorbereitung

Es mag auf den ersten Blick ganz einfach erscheinen. Man nimmt den Fisch, wäscht ihn, salzt ihn und hängt ihn auf den Balkon. Doch das Trocknen erfordert mehr Sorgfalt, sonst kann der Fisch geschmacklos oder, schlimmer noch, gesundheitsschädlich werden. Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass nicht jeder Fisch zum Trocknen geeignet ist.

Für dieses Rezept eignen sich nur magere Rassen: Karauschen, Hasel, Barsch, Zander und natürlich die Kaspische Rotfeder. Zuerst müssen die Fische gründlich gewaschen und ausgenommen werden, aber nicht geschuppt.


Salzen

Für diese Zubereitung benötigen Sie ein tiefes Gefäß – einen Topf oder eine Schüssel – und grobes Salz. Dieses Salz entzieht dem Fisch schneller die Feuchtigkeit. Sie können auch andere Gewürze wie Pfeffer, Dill, Nelken und Lorbeerblätter verwenden. Verwenden Sie Salz in einer Menge von 20 % des Fischgewichts und geben Sie andere Gewürze sparsam hinzu.

Die Fische sollten schichtweise in den Behälter gelegt werden. Jedes Stück sollte nicht nur mit Salz bestreut, sondern auch innen eingerieben werden. Nun muss nur noch ein schwerer Teller daraufgelegt werden, um die Fische zu beschweren. Je nach Menge und Größe der Fische sollte das Ganze etwa 5–7 Tage an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank gelagert werden.


Trocknung

Der frische Fisch ist nun salzig, aber leider noch nicht trocken. Spülen Sie ihn vor dem Trocknen mit Eiswasser ab und tupfen Sie ihn gründlich mit Küchenpapier trocken. Hängen Sie ihn erst dann zum Trocknen auf. Fädeln Sie einen Draht, eine Angelschnur oder ein dünnes Seil durch die Augenhöhlen des Fisches – dies dient als Halterung. Verwenden Sie dazu eine Nadel oder eine Ahle.

Um das Trocknen großer Fische zu beschleunigen, können Sie Abstandshalter in deren Bauch einlegen. Trocknen Sie die Fische an einem trockenen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung: auf einem schattigen Balkon, über einem Gasherd, in einem Schuppen, einer Garage oder auf dem Dachboden. Bedenken Sie, dass Tiere die Fische fressen können, bevor sie vollständig trocken sind, und bringen Sie sie außer Reichweite von Raubtieren. Im Freien dauert es durchschnittlich eine Woche, bis die Fische vollständig getrocknet sind; drinnen etwas weniger.


Woran erkennt man, ob Fisch gar ist?

Das erste Anzeichen dafür, dass Ihr Fang verzehrfertig ist, ist der Geruch und das Fehlen von Salz auf den Schuppen. Versuchen Sie, einen Fisch herauszunehmen und ihn zu schälen: Das Fleisch sollte fettig glänzen und eine graubraune Farbe annehmen. Der Fisch ist fertig und eignet sich nun hervorragend als Biersnack.





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