Okra

Okra, auch Bamia genannt, stammt ursprünglich aus Afrika. Heute wird sie in der Karibik, den USA und Indien angebaut. Es handelt sich um eine einjährige Gemüsepflanze. Ihre essbaren Samenkapseln, die kleinen Schoten ähneln, werden aufgrund ihrer spitz zulaufenden Form auch „Damenfinger“ genannt.
Jede spitz zulaufende Kapsel enthält grüne, leicht flaumige Samen, die beim Anschneiden und Kochen eine klebrige, dickflüssige Flüssigkeit abgeben. Diese Flüssigkeit hat den Vorteil, Flüssigkeiten anzudicken. Deshalb werden Okrasamen zum Andicken von Suppen und Eintöpfen verwendet. Manchmal wird Okra auch als Beilage serviert.
Dieses Gemüse hat einen eher milden Eigengeschmack, daher müssen verschiedene Gewürze hinzugefügt werden, um ihm eine pikante Note zu verleihen.
Wie und wann kann ich kaufen?
Dort, wo Okra angebaut und verkauft wird, ist sie ganzjährig erhältlich.
Achten Sie beim Kauf auf feste, hellgrüne Schoten. Vermeiden Sie welke Schoten oder solche mit braunen Flecken – diese sind nicht mehr frisch. Je größer die Schote, desto fester ist sie. Schoten mit einer Länge von 7–10 cm gelten als die besten.
Kulinarische Verwendung
Waschen und trocknen Sie die Okraschoten. Wenn Sie sie als separates Gericht zubereiten und die Flüssigkeit nicht austreten soll, kochen Sie die Schoten im Ganzen, ohne sie zu beschädigen.
Vor dem Kochen sollten die Schoten in angesäuertem Wasser eingeweicht werden, um ihren Flüssigkeitsgehalt zu erhöhen. Wer noch mehr Flüssigkeit wünscht, kann die Schoten klein schneiden. Ob fein oder grob gehackt wird, ist unerheblich und hängt vom jeweiligen Rezept ab.
Okraschoten können im Ganzen oder in Scheiben geschnitten (6–12 Minuten) gebraten, gedämpft (5 Minuten) oder gegrillt (2–3 Minuten pro Seite) werden. Man kann sie auch klein schneiden und Suppen, Aufläufen und Eintöpfen hinzufügen.
Lagerung
Wenn man Okra in einen perforierten Beutel gibt und in den Kühlschrank legt, hält sie sich mehrere Tage.
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