Nebbiolo-Wein

Nebbiolo ist ein italienischer Wein. Frisch getrunken ist er eher mild, entwickelt aber bei richtiger Reifung tiefe Aromen und Geschmacksnuancen.
Dieser Wein wird in der norditalienischen Region Piemont sowie in den benachbarten Regionen Barolo und Barbaresco, die beide in der Nähe von Turin liegen, hergestellt. Er ist nach dem dichten Nebel benannt, der hier häufig vorkommt und im lokalen Dialekt als „nebbia“ bekannt ist.
Auch der Barbaresco-Wein war anfangs von schlechter Qualität, wurde aber später deutlich verbessert, was zu einem Preisanstieg führte.
Das Aroma des Barolo ist eine einzigartige Mischung aus Teer, Rose, Veilchen und Gewürzen. Bis vor Kurzem war er eher geschmacksarm, erst in jüngster Zeit haben die Winzer gelernt, ihm einen weichen, vollmundigen Geschmack zu verleihen.
Nebbiolo ist außerhalb seines Heimatlandes nicht sehr beliebt. Er wird jedoch weiterhin in Australien und Südafrika angebaut.


Hauptmerkmale
Farbe: Rot – von dunklem Rubinrot bis fast Schwarz.
Dichte: hoch.
Schmecken: Eine komplexe Kombination aus schwarzen Pflaumen mit würzigen Tabak- und Lederaromen, ausreichend Säure und Tanninen.
Andere Bezeichnungen: Nebbiolo wird oft mit Barolo und Barbaresco verwechselt, da alle diese Weine aus der gleichen Rebsorte, Nebbiolo, hergestellt werden.
Womit mischen sie es? Mit Barbera und Cabernet Sauvignon.
Wo sie produzieren: Italien, Piemont – Hauptproduktion. Begrenzte Produktion in Südafrika und Australien.
Trinken oder aufbewahren? Barbaresco wird mitunter jung genossen, Nebbiolo hingegen sollte erst nach zwei bis drei Jahren Reifezeit getrunken werden. Der beste Wein ist zehn Jahre oder älter. Eine gute Säure und reichlich Tannine zeugen von einer langen Reifezeit.
Preise: von 8,99 bis 40 Euro pro Flasche.
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