Morcheln



Morcheln

Morcheln sind Frühlingspilze, die bei vielen sehr beliebt sind. Sie haben ein unverwechselbares Aussehen. Ihre Hüte ähneln einem Schwamm oder einem Gehirn.

Diese Pilze gedeihen bevorzugt in bestimmten Bodenarten an halbschattigen Standorten. Sie wachsen meist in Gruppen. Wenn Sie einen finden, suchen Sie nach weiteren in der Nähe.

Es gibt verschiedene Morchelarten:

Morcheln
1. Schwarze Morchel

Dies sind die frühesten essbaren Pilze. Sie sind in der Regel grau statt schwarz. Sie sind viel häufiger als andere Arten.

Morcheln gehören zu den wenigen Pilzen, die beim Menschen allergische Reaktionen auslösen können. Wenn Sie also noch nie Morcheln probiert haben, beginnen Sie mit einem kleinen Stück. Treten keine Reaktionen auf, können Sie sie bedenkenlos essen. Allergische Reaktionen können Magenbeschwerden und Muskelschwäche umfassen. Manchmal tritt eine Morchelallergie erst nach dem Kontakt der Pilze mit Alkohol im Magen auf.

Morcheln
2. Gelbe Morchel

Gelbe Morcheln erreichen eine Höhe von 30 cm und können neben Gelb auch weiß, grau oder hellbraun sein. Sie reifen als letzte Morcheln und verströmen das appetitlichste Aroma. Sie können wahrhaft gigantische Ausmaße annehmen und besitzen einen sehr dicken Stiel.

Morcheln
3. Halbfreie Morcheln

Diese Morcheln erscheinen nach den schwarzen Morcheln und wachsen bis zum Ende der Saison der gelben Morcheln. Sie sind fast identisch mit anderen Morchelarten, abgesehen von ihren Hüten, die nur halb so groß sind.

Wo kann man Morcheln sammeln?

Morcheln gedeihen am besten in feuchten Böden, daher sind sie nach einem trockenen Frühling schwer zu finden. Sie beginnen zu wachsen, sobald sich sowohl die Tag- als auch die Nachttemperaturen erwärmen.

Morcheln wachsen bevorzugt an bestimmten Standorten in der Nähe bestimmter Baumarten. Kennt man diese Faktoren, wird die Suche nach diesen Pilzen deutlich einfacher. Sie wachsen an folgenden Standorten:

- Apfelplantagen;
– die südliche und nördliche Seite der Hänge;
– sandiger Boden;
- neben Holzstapeln und Sägewerken;
– um vertrocknete Bäume herum;
– neben Bäumen wie Pappel, Esche, Eiche, Weißdorn und Fichte;
- in der Nähe der Eisenbahnlinie.

Wie findet man Morcheln?

Pilze findet man meist versteckt unter Blättern oder Ästen abgestorbener Bäume. Die beste Zeit zum Morchelsammeln ist nach einem Regenguss. Das Wasser macht die Blätter schwer und nass, sodass sie an den Pilzen haften bleiben und ihre Form besser zur Geltung kommt, wodurch sie leichter zu erkennen sind. Morcheln wachsen oft an Berghängen. Optisch sind sie auf Hügelkuppen leichter zu entdecken als am Fuße des Hügels.

Wenn du Morcheln suchst, nimm einen großen Behälter mit, vielleicht sogar zwei. Wenn du welche findest, ruf nicht laut „Gefunden!“ durch den Wald, sonst entdecken andere Pilzsammler die Morchelgebiete und gehen vor dir dorthin.

Doch selbst wenn man weiß, wo Morcheln wachsen, sind sie nicht immer leicht zu finden. Manchmal kann die Suche nach ihnen sehr zeitaufwendig sein.

Vorbereitung

Vor der Zubereitung sollten Sie die Pilze reinigen. Legen Sie sie dazu für 24 Stunden in eine Schüssel mit Salzwasser. Das Wasser tötet eventuell vorhandene Insekten ab. Anschließend nehmen Sie die Pilze aus dem Wasser und spülen sie gründlich ab.

Es gibt viele Möglichkeiten, Morcheln zuzubereiten.

Man kann sie ganz einfach braten. Dazu ein großes Stück Butter in einer Pfanne schmelzen. Die Morcheln in der Butter braten, bis sie gebräunt und knusprig sind. Zum Schluss die Pilze mit Salz und etwas Pfeffer würzen.

Morcheln lassen sich auch einfrieren oder trocknen. Bedenken Sie jedoch, dass sie durch das Trocknen deutlich kleiner werden. Bereiten Sie daher für den späteren Gebrauch wesentlich größere Mengen zu als für den Frischverzehr.




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